Textilien

Die Mäntel sind um die Jahrhundertwende aus mittelschweren, festen Stoffen. Die Stoffe sind mittelfein und fein. Um 1910 setzt in der Mantelmode der Trend zu fließenden Stoffen ein. Die Stoffe unterstützen das beschwingte Aussehen der Mäntel. Die festen Mantelstoffe bleiben weiterhin en vogue. Um 1920 sind sowohl feine, fließende als auch grobe, feste Stoffe auf dem Modeparkett vertreten. In den folgenden Jahren überwiegen feste, mittelschwere Mantelstoffe. Ab 1923/24 dominieren feste Stoffe bei den modischen Übergewändern. In den 1920er Jahren tragen die Frauen Mäntel aus feinen als auch aus groben Stoffen. In dieser Zeit werden sowohl leichtere als auch schwerere Stoffe präferiert. In den 1930er Jahren sind die aktuellen Mantelstoffe überwiegend mittelfein, mittelschwer und fest. Schwere, feste und grobe Stoffe sind typisch für die Mantelmode der Kriegsjahre. Erst ab 1947/48 sind die schweren Mantelstoffe passe. Zu Beginn der 1950er Jahre werden feste und auch fließende Mantelstoffe bevorzugt.

Die Stoffe sind fein und mittelfein. Es dominieren die mittel schweren Stoffe. Ab 1955 entscheidet sich die Frau zugunsten fester und auch schwererer Stoffe. Mittelschwere Stoffe stehen Anfang der 1960er Jahre hoch im Kurs. Feste, mittelfeine Gewebe bleiben in den gesamten 60er Jahren auf dem Modeparkett vertreten und bestimmen auch die Mantelmode bis 1974. In den 1970er Jahren sind mittel schwere und schwere Stoffe vorherrschend. Die Stoffe für die modischen Übergewänder sind mittelfein und grob. Mitte der 1970er Jahre tragen die Frauen auch wieder Mäntel aus fließenden Stoffen. Ab 1979/81 wendet man sich von den schweren, festen Mantelstoffen ab, eine Abkehr von den starren Geweben vollzieht sich. Die Frauen präferieren wieder mittelschwere, feste, mittelfeine und feine Mantelstoffe. Bis 1987 sind die Mantelstoffe überwiegend mittelschwer, mittelfein, fein und fest. 1988/89 setzt in der Mantelmode der Trend zu fließenden, leichten Stoffen ein. 1990/91 werden festere Stoffe bevorzugt.